SPD – kopflos

Spaß mit Steppuhn: Daß die Magdeburger Volksstimme zu den Blättern gehört, die spätestens seit September 2015 nicht mehr ganz ernstzunehmen sind, wissen wir. Daß die Magdeburger jetzt aber behaupten, der Bierbauch auf dem Foto oben rechts gehöre dem gescheiterten Quedlinburger SPD-Landtagskandidaten Andreas Steppuhn, zweifeln wir trotz und angesichts dieser Kopflosigkeit einfach mal an. Hinweis: thow.

PS: Die Volksstimme liest IchLiebeQuedlinburg.de. Wie anders ist zu erklären, daß Steppuhn seit Sonntag Abend mit Kopf dasteht?



Dessau vorn!

MZ online: Die Mitteldeutsche berichtet über ein Dessauer Experiment im Stadtverkehr. Die Dessauer liegen mit diesem Feldversuch klar vor Quedlinburg. Hinweis: thow.

Shared Space gehört zu den Verkehrskonzepten, die wie auf Quedlinburg zugeschnitten sind. Daß Shared Space noch nicht im Quedlinburger Stadtrat ins Gespräch kam, gehört zu den großen Nachlässigkeiten. Shared Space bedeutet Verkehrsberuhigung vom Feinsten. Nach einer gewissen Eingwöhnungszeit stutzt ein derartiges Konzept der Gleichheit von Pkw und Kinderwagen, Lastverkehr und Fahrrädern, Sportwagen und Rollatoren den Irren die Flügel, die im vierten Gang durch den Neuen Weg und immer noch im dritten durch die Pölle nageln. Shared Space paßt bestens nicht nur zu touristischen Altstädten wie dem Quedlinburger Weltkultuirerbe. 

Fahrlehrer werden vermutlich Bedenken äußern. 

Wahn und Wirklichkeit oder Zwei Einzelfälle

Einzelfall Eins: Die Volksverhetzer von BILD legten wieder mal los: Ein unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender will doch nur spielen.


Einzelfall Zwei: Das Harzer Städtebundtheater möchte gern wichtig sein, auch auf die Gefahr hin, nur noch lächerlich zu werden.

Das Harzer Städtebundtheater weiß, daß die Themen für eine erfolgreiche Theaterarbeit auf der Straße liegen, weiß also, wo den Steuerzahler der Schuh drückt. „Daher ruft das Städtebundtheater eine Begegnungsreihe ins Leben, die möglichst viele Menschen zusammenbringt. Das Ziel: Wir wollen uns besser kennenlernen – alle!“ 

Das ist eine schöne Absicht, die wir nur befürworten können, besonders, weil wir eines ganz und gar nicht nicht übersehen dürfen: „Kultureinrichtungen sind öffentliche Orte, an denen aktuelle Aufgaben der Gesellschaft verhandelt werden – nicht über die Bürger hinweg, sondern mit ihnen!“

Zur Förderung der Begegnung und Klarstellung, wie die „aktuellen Aufgaben der Gesellschaft“ aussehen, möchten wir den Theaterverein anregen, Mohamed Youssef T. zur Begegnung nach Quedlinburg einzuladen. Zu gern würden wir erfahren, wie Mohamed Youssef T. sich seine Begegnung speziell mit den Quedlinburgerinnen und Quedlinburgern vorstellt und zu gern wüßten wir auch, wie scharf die Quedlinburgerinnen und Quedlinburger darauf sind, Mohamed Youssef T. besser kennenzulernen. Und wenn sonst niemand an einer treuherzigen Veranstaltung wie dieser teilnimmt: Wir werden dabei sein. Versprochen!

Schade nur, daß sich noch niemand im Stadtrat aufraffen konnte, den reichlich sechsstelligen Beitrag in Frage zu stellen, den das Stadtsäckel als Quedlinburger Beitrag für diesen Theaterverbund jährlich freiwillig aufwendet. Die Frage, ob der Theaterspaß den Aufwand rechtfertigt, stellt sich spätestens bei der Betrachtung des Spielplans. Im kommenden Oktober finden nur elf Veranstaltungen von insgesamt 26 in Quedlinburg statt, im November 20 von 44.

PS: Auch die Einladung von Rettungskräften zu diesen besinnlichen Stunden des gegenseitigen theatralischen Kennenlernens könnte einen Erkenntnisgewinn in Sachen „Sieh, das Fremde liegt so nah!“ bedeuten.

MZ online zum Thema „Helfer werden zu Opfern“: In der üblichen Melange aus Ignoranz und Frechheit zitiert das LSA-Innenministerium des CDU-Ministers Stahlknecht Zahlen von 2015, um die Lage von 2016 zu beschönigen, vornehm ausgedrückt.

PPS: Wie oft und wie lange noch wollen pfäffisches Geschwätz und politische Verdummungsstrategie die Opfer des Kennenlernens verhöhnen?

Ein Widerspruch oder Wat denn nu?

FAZ.net von heute: „De Maizière: Islamverbände müssen mehr für Integration tun.“

FAZ.net vom 11. August 2016: „Die Bringschuld liegt nicht bei den Flüchtlingen.“

Die beiden Sätze „De Maizière: Islamverbände müssen mehr für Integration tun“ und  „Die Bringschuld liegt nicht bei den Flüchtlingen“ stehen einander gegenüber, ob unversöhnlich, wird sich zeigen.

Die Geschichte lehrt leider, daß, wenn Interessen zweier Individuen oder Gruppen unversöhnlich einander gegenüberstehen und eine richterliche Instanz entweder nicht zur Verfügung steht oder keine Anerkennung genießt, der Widerspruch, falls die Interessen nicht einschlafen und daher unversöhnlich bleiben, durch – horribile dictu – Gewalt gelöst wird.

Ein Einzelfall

Screenshot aus der Online-MZ: Das Regionalblatt scheut sich tatsächlich nicht, über unerhebliche Einzelfälle und deren vollkommen unverständliche Folgen zu berichten. So spielt man den Rechten in die Hände. Ein wenig mehr redaktionelles Fingerspitzengefühl halten wir von der Medienpflegestation IlQ.de für geboten.

„Hier ist England“

Screenshot aus BBC online: „Europas Migrantenkrise: Deutschland erwaretet ‚bis zu 300 000‘ in diesem Jahr“, berichtet der englische Sender per Zitat der deutschen zuständigen Behörde.

Es ist ja nicht das erste Mal, daß die Deutschen sich Informationen über ihr eigenes Land aus dem Ausland besorgen müssen. Die Sendeserie „Hier ist England“ startete im September 1938. Die Meldung über die erwarteten Einwanderungszahlen haben wir jedenfalls heute in den wichtigen Online-Medien vermißt. Auf der Website von BBC fanden wir sie dank des Hinweises eines englischen Freundes und Nachbarn. Statt dieser Information fanden wir auf FAZ.net eine Erkenntnis, für die wir auch schon vor einem Jahr kein Ifo-Institut und auch sonst keine Volkswirtschaftswissenschaftler und andere Ifo-logen brauchten: Daß der Willkommensspaß auf eine riesige Pleite hinausläuft: kein Wirtschaftswunder durch „Flüchtlinge“.


Und weil es so schön paßt, folgten wir auch noch dem BBC-Link zu einer Reportage über die Stadt Oberhausen und die sich wandelnden Einstellungen ihrer Bewohner zur Willkommenskultur. Dem Besuch eines Redaktionsteams im Oktober 2015 folgte jetzt ein zweiter.

Ein Nachtrag: Die neue Premierministerin May wird das Brexit-Resultat des Referendums respektieren und die Basisentscheidung nicht einem parlamentarischen Beschluß opfern. Wir dürfen sicher sein, daß dieses Casus in Deutschland ganz anders aussehen würde. Der Unterschied zwischen Merkel und May ist in jeder Hinsicht unübersehbar.

Und noch ein Nachtrag: Um die Mittagszeit formulierte die MZ die gleiche Meldung wie oben BBC etwas gefälliger, geradezu beruhigend: 

MZ-Online: „Weniger als 300 000 Flüchtlinge werden für dieses Jahr erwartet.“ Da muß wohl noch eine Stadt in der Größe Magdeburgs gebaut werden, um allein diese Mengen an … ja, was eigentlich? … unterzubringen. Flüchtlinge werden es kaum sein. Weder auf dem Balkan noch in Österreich oder Ungarn herrscht Krieg.

Das Wort zum Sonntag

Screenshot aus der Basler Zeitung: Ein Text wie dieser des gebürtigen Syrers Bassam Tibi kann offensichtlich nicht mehr in Deutschland erscheinen. Demokratie Adieu? Wir schaffen das.

Bassam Tibi veröffentlichte jetzt in der Basler Zeitung einen Text, dem wir auch auf den zweiten Blick zustimmen. Wir wissen nicht, ob Tibi, 1944 in Damaskus geboren, 1973 bis 2009 Professor für Internationale Beziehungen an der Georg-August-Universität Göttingen, diesen Text auch deutschen Redaktionen angeboten hat, sehen es jedoch als Menetekel, das ein Text wie dieser in der Schweiz erscheint. Deutschland geht wieder einmal den einsamen Weg in die Isolation.

Zum Kernbestand von Tibis Expertise über den gegenwärtigen Zustand der deutschen Gesellschaft und ihrer politischen Verwahrlosung gehört diese Einsicht über das Kanzleramt: „Diese in der SED-Diktatur der DDR sozialisierte kulturprotestantische Pfarrerstochter entwestlicht heute Deutschland in einer katastrophalen Art und Weise.“

Und: „Das grösste Geschenk, das Deutschland nach seiner Niederlage 1945 von den westlichen Siegermächten bekam, ist die Demokratie und das Grund­gesetz. Diese wurden verordnet, sie sind nicht aus Deutschland selbst entstanden. Der deutsche Historiker Heinrich-August Winkler betrachtet diesen Prozess in seinem Hauptwerk sehr positiv als «die Verwestlichung Deutschlands». Zentraler Bestandteil dieser Verwestlichung ist die Annahme des Grundgesetzes. Ist die deutsche politische Kultur aber auch westlich? Nein.“

Diese Feststellung ist jedoch zu ergänzen. Wer bewußt die drei Jahrzehnte der sechziger, siebziger und achtziger Jahre in der Bundesrepublik, im offensichtlich nur oberflächlich verwestlichten Teil Deutschlands also, erlebte und sie als Maßstab für den gegenwärtigen Zustand der deutschen Öffentlichkeit nimmt, der kann über die Freiheitsverluste und Rechtsunsicherheiten von heute nur noch erschrecken.

Darum: Lektüre empfohlen!

Das darf doch nicht wahr sein

Rassismus in der Online-ZEIT: „Weiße sind nun mal langsamer“, behauptet frech das hamburger Zentralorgan für den höheren des Öffentlichen Dienstes und alle, die hoffen, einmal dazu zu gehören, und darum eifrig im Studium herumgendern.

Nun lesen wir es selbst im biederen Hamburger Correctness-Blatt der Kleinbildungsbürger: Weiße und Schwarze unterscheiden sich voneinander. Zumindest, wenn es ums Sprinten geht. Grund seien Differenzen in der Anatomie. Wer hätte das gedacht? Wir können uns vorstellen, daß es noch weitere Unterschiede gibt, ebenfalls biologischer Natur, wollen uns aber nicht festlegen.

Nur soviel: Daß es Unterschiede gibt, mag die ZEIT behaupten, wie sie will. Wir vom Wissenschaftlichen Dienst der IlQ.de– Redaktion sehen es jedoch als unsere Aufgabe an, diese Differenzen als sozial produziert und nicht etwa biologisch geworden zu entlarven, so, wie wir es den Gender-Koryphäen abgelauscht hkaben. 

Es wäre doch gelacht, wenn wir nicht nachweisen könnten, daß es demnächst einem weißen Sprinter möglich ist, einen schwarzen Kollegen zu überholen, ohne ihn einzuholen.

Merkt Ihr was, Ihr kleinen dumpfen PsudowissenschaftlerInnen? Ahnt Ihr, auf welchem vergammelten Kraut Euer gut bezahlter Gender-Schwachsinn wächst? 

Die Sure zum Sonntag (4.95)

Und wieder zitieren wir eine Sure des Korans, reißen sie aus dem Zusammenhang und lassen den Rest des Buches einmal auf sich beruhen. Wer die Sure 4 mit dem Titel „Die Frauen“ im Zusammenhang lesen möchte, der besorge sich eine Koranübersetzung. Hier nun Vers 4.95, wieder in der Übersetzung von Rudi Paret:

Allah hat diejenigen, die mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person kämpfen, gegenüber denjenigen, die daheim bleiben, um eine Stufe höher bewertet. Aber einem jeden (Gläubigen, ob er daheim bleibt oder Krieg führt) hat Allah das Allerbeste (al-husnaa) versprochen. Doch hat Allah die Kriegführenden gegenüber denen, die daheim bleiben, mit gewaltigem Lohn ausgezeichnet.

Das Bild zum Sonntag

Ein Griff ins Archiv und ein Kommentar: „Der ‚Traum der Grünen‘ für ein neues urbanes Verkehrskonzept + Helmpflicht!“ Dank für die Zusendung aus Hamburg.

Wir sahen bereits häufiger das Mädchen vom Ende der Straße unstadtratsmäßig, jedoch frohnaturig kackfrech und dummdreist stramm quer über die Fußgängerzone Quedlinburger Marktplatz radeln. Nun erwarten wir auch noch den passenden Helm. Das nächste Mal clippen wir diese Szene per kleinem iPhone-Video, von hinten, Weitwinkel, in Erinnerung an Franz-Josef Degenhardt

Eine berechtigte Frage oder Eine geostrategische Anregung

Screenshot aus Facebook: Wir stellten uns bereits die schlichte Frage, was ein Phantasma wie „Deutsch-Iraner“ bedeutet. 

Wie oben zu sehen ist, läßt sich der Blödsinn, den Politiker und ihre Gefolgschaft in den Redaktionsstuben der Qualitätspresse verzapfen, noch elaborieren. Das Bunzelpressamt hat allen Grund, vor Begeisterung niederzuknien. Hinter dieser Sammlung schlummern gewaltige geostrategische Inspirationen. Danke, Martin! Uns fällt auch noch sofort der Hamburg-Berliner als besonders listiges Exemplar eines fehlkonstruierten Wolpertingers ein.

Was das mit Quedlinburg zu tun hat? Hier laufen Ditfurt-Quedlinburger herum.

„Die Hintergründe sind noch unklar“

Screenshot aus FAZ.net: „Ein abgelehnter Asylbewerber sprengt sich in der fränkischen Stadt am Eingang eines Musikfestivals in die Luft.“

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das Ereignis als so gelebte wie gestorbene Satite in das Lexikon der Comedy-Rekorde eintragen. Da sprengt sich ein abgelehnter Asylbewerber in die Luft, und die FAZ-Redaktion schreibt glatt die Dachzeile „Möglicher Selbstmordanschlag“. Erstens handelt es sich um einen wirklichen Selbstmord, und zweitens um ein Attentat, das den bekannten Mustern wirklich entspricht. Der mögliche Selbstmordanschlag gehört zu den schönsten Sprachverrenkungen der letzten Wochen und Monate. So verkrampft sich sprachlich nur, wer in seinem verlogenen redaktionellen Kartenhaus nicht mehr ein noch aus weiß und allein eine Maxime des Schreibens kennt, daß nämlich nicht sein kann, was nicht sein darf.

Nach guter Sitte müssen wir, nachdem wir die Lüge als solche erkannt haben, fragen, warum sie benutzt wird? Warum darf der Islam nicht als das benannt werden, was er seinen Grundfesten nach ist, nämlich eine mörderische Veranstaltung, die sich das Mäntelchen der Religion umhängt? Cui bono? Wem nützt diese Verdrehung der Wirklichkeit in ein Gespinst aus Ignoranz und Verblödung, vertuscht mit den einst luziden Begriffen Toleranz und Weltoffenheit?

Selbstverständlich gibt’s auf diese Frage mehr als eine gescheite Antwort. Die aber, liebe Leser, geben wir ein andermal. Wir lieben Cliffhanger. Bleiben Sie dran.

Vorher zitieren wir jedoch eine weitere Verschwurbelung: 

Screenshot aus FAZ.net: Ein 21jähriger Asylbewerber erschlägt eine Frau mit einer Machete. „Wir nennen Ross und Reiter.“ 

Wir wissen, daß die Welcome-Verblödeten den Hinweis auf die Minderwertigkeit der Frau im Islam gemäß den Suren des Korans sofort mit dem wenig sachdienlichen Hinweis kontern, auch Nicht-Mohammadaner würden sogenannte Beziehungstaten begehen, verweisen jedoch darauf, daß in unseren kulturellen Breiten solche Tat als bodenlos verächtlich gilt, der Koran jedoch mit seinem Frauenverständnis solche Taten wesentlich erleichtert. Wir erinnern an den Surenvers 4.34.

Daß der Polizeisprecher dann noch mit Solz geschwelter Brust erklärt, daß die Herkunft des Täters für den Tathergang zwar keine Rolle spiele, die Polizei jedoch „Ross und Reiter“ nenne, trotz der Gefahr, „fremdenfeindliche Kommentare“ zu provozieren, erregt nur noch Verwunderung. Hier geht es nicht um irgendeine abstrakte Feindlichkeit Fremden gegenüber in einem Land, dessen Bewohner sich einer Welle von Fremden gegenüber erstaunlich freundlich und gelassen verhalten, sondern um die konkrete Machtergreifung des Islams peu à peu durch Straftaten im öffentlichen Raum, die sich ohne weiteres nicht mehr vertuschen lassen. 

Obwohl sich die Häufung der Taten nicht mehr verschweigen läßt, geben die Staatsorgane ihre erzwungene Offenlegung als moralischen Vorsprung aus. Dies gehört ebenfalls zu den weniger appetitlichen Erscheinungsformen der Gegenwart.

Was das mit Quedlinburg zu tun hat? Wir wollen hoffen, daß die kleine Stadt am Harzrand von solchen Taten verschont bleibt. Um es deutlich zu sagen: Jeder Moslem weniger bedeutet eine Bereicherung.

Das Wort zum Sonntag oder Ein kleiner Beitrag zum Luther-Jahr 2017 oder Heute schon an morgen denken

Screenshot eines Screenshots: FAZ.net erwischte noch die SPD-Lügenpolitik in Gestalt der Petra Hinz in ihrer Selbstdarstellung für die Website des Bundestages vor der Löschung der Lüge. „Evangelisch“ heißt hier das Zauberwort.

Evangelisch zu sein, das bedeutet in den meisten deutschen Fällen, dem Aberglauben des Martin Luther anzuhängen, die Rechtfertigung allein durch den Glauben sei der Königsweg, um ein guter Mensch zu sein. Mit anderen Worten: Auf die Gesinnung kommt es an. 

Da dürfen wir auf Taten wie eifrige Studien, erfolgreiche Examina und ähnliche Rechtfertigungen durch gute Werke gern verzichten. Die richtige SPD-Gesinnung bewies Petra Hinz bis zum letzten Wochenende unverdrossen und unfallfrei. Dann kam die Genossin, von der wir nicht sagen können, wie aufrichtig ihr Glaube an die Partei und die Richtigkeit des Programms war, durch fehlende Werkgerechtigkeit zu Fall. 

Was sagt uns das über den evangelischen Wahn der Rechtfertigung allein durch den Glauben? Und was sagt uns das über die Verlogenheit des Luther-Jubeljahres 2017 in Sachsen-Anhalt?

Die Rechtfertigungslehre Luthers gehört zu den Voraussetzungen eines Denkens, das Menschen ihrer Gesinnung, nicht ihrer Taten wegen, in hübsche Positionen befördert oder abstürzen läßt. Der Lutherismus gehört darum perfekt zum intellektuellen Inventar der SPD und ihrer ungezogenen Kinder, den Grünen. Gesinnung ist alles, und wenn die Welt zusammenbricht, so krepieren wir wenigstens mit reinem Gewissen. 

Ein Edathy, ein Beck: Sie sind als Kinder- oder Drogenfreunde unangreifbar, treibt ihr Tun und Lassen als Linke doch die richtige Gesinnung, der Welt zum Guten zu verhelfen, Bildchen und Crystalsonstwas hin und her. Sie und ihre Richter denken und handeln als aufrechte Lutheristen.

Das wird auch die letzte Verteidigungslinie der Petra Hinz sein: Sie habe doch nur das Beste gewollt, für die Partei, für die Wähler, für die Menschen, ja, für die ganze Menschheit – und ein ganz klein wenig auch für sich selbst. Die Reihenfolge dieser Ziele bleibt übrigens beliebig austauschbar, weil die Ziele gerechtfertigt sind – durch die Gesinnung. Sie steht am Anfang und am Ende des Tuns oder Unterlassens. Das ist der Zirkelschluß.

Sachsen-Anhalts Luther-Jubeljahr 2017 wird all diesen selbstgerechten Gesinnungshubern die staatliche Approbation ausstellen. Erst einmal erleben wir den Luther-Rausch. Im Kielwasser segelt dann Petra Hinz. Nach einer Abtauchphase startet sie durch, als „starke Frau“ (Gala). „Cool!“ titelt BILD kackfrech. „Unschlagbar souverän“ schleimt Giovanni Di Lorenzo in seiner ZEIT. „Respekt“ räsoniert verhalten die FAZ. 

Ihr Lebensalter stimmt. Ihre Erfahrungen als Politikerin werden sie zur Höchstleistung animieren. Petra Hinz hat das Zeug zum ersten weiblichen Bundespräsidenten.

„Sein Motiv ist völlig unklar“


Screenshot aus FAZ.net: „Bei der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum sind insgesamt zehn Menschen gestorben, mehr als 20 wurden verletzt.“ 

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf !“ (Koran, Sure 9,5. Übersetzung Rudi Paret). Dieser Verstoß gegen StGB §259 (Aufruf zur Gewalt) gehört zu den integralen Bestandteilen des Korans.

Daß die Lügenpresse wieder einmal überzieht und glaubt, durch die Methode „Steter Tropfen hölt den Stein“ den Sprachgebrauch zu verändern, wirkt langsam nur noch lächerlich. Von einer „Schießerei“ kann ja wohl kaum die Rede sein. Zu einer Schießerei gehören nämlich mindestens zwei Kontrahenten, die aufeinander feuern. Soweit wir wissen, liefen die tumben Deutschen wieder einmal – wie das Gesetz es befahl – unbewaffnet durch die Gegend. Wir hätten statt den Begriff der Schießerei den zutreffenden des Massakers gewählt.

Und was ist eigentlich ein „Deutsch-Iraner?“ Das klingt nach einer nicht zugelassenen doppelten Staatsbürgerschaft. Oder ist das ein Iraner mit deutschem Paß? Wie funktioniert das? Gibt es auch Iran-Deutsche? Fragen über Fragen.

Besonder gut gefällt uns auch wieder die euphemistische Formulierung Einzeltäter, angesichts der Umma, weiter unten im FAZ-Text zu finden.

Weiter lesen wir über die Verhältnisse des Kriegszustandes zwischen Mohammedanern und Ungläubigen:

„Der öffentliche Nahverkehr – U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen – wurde zunächst ebenso komplett eingestellt wie der Zugverkehr. Der Münchner Hauptbahnhof wurde evakuiert. Nach ein Uhr in der Nacht teilte die Polizei dann mit, die Verkehrsmittel seien wieder freigegeben. Von überall in der Stadt eilten Polizisten zu dem Einkaufszentrum. Vor dem OEZ waren zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei und auch ein Krankenwagen zu sehen. Die Gegend war abgeriegelt. Über der ganzen Stadt kreisten Hubschrauber. Schwer bewaffnete Polizisten patrouillierten auch in der U-Bahn-Station am Stachus. Der Marienplatz im Herzen der Stadt war am Abend wie leer gefegt.“

Mit diesen Zuständen erfüllt sich die Supergroko aus CDUSPDGrüneLinke endlich das Motiv ihres Welcometoleranztraumes: die vollkommene Demütigung der autochthonen Bevölkerung, deren Einsicht in das komplette Ausgeliefertsein mit folgender unbestrittener Fügsamkeit gegenüber dem Willen jener, die eigentlich nur noch vor einem Angst haben: den nächsten freien Wahlen. Falls die denn noch ohne subtile – kennen wir schon – oder auch schon brachiale Fälschungsmanöver stattfinden sollten. Zuzutrauen ist der Merkelfront alles.

Was das mit Quedlinburg zu tun hat? Auch hier sind schon die ersten Kopftücher unterwegs mit den entsprechenden Begleitern. Alles Einzelfälle.



Screenshot aus FAZ.net: „Der Täter von München hatte nach Angaben der Ermittler keinen Bezug zur Terrorgruppe ‚Islamischer Staat‘.“ Dann ist ja alles gut.

„Die Polizei geht von einem Amok-Hintergrund des Täters aus.“ Es handelt sich also wie bei dem Axt-Mohammedaner im Würzburger Regionalzug um einen Psychopathen. Das konnte auch gar nicht anders sein. In Zukunft, wir sind fest davon überzeugt, werden sich auch alle anderen mohammedanischen Mörder und Massakerspezialisten als Psychopathen entpuppen. Wenn nun aber alle auffälligen Moslems ausnahmslos Psychopathen sind, dann könnte es doch sein, daß die bisher unauffälligen ein psychopathisches Potential besitzen. Da fragt sich nur noch, wann und wie und wodurch aus Möglichkeit Wirklichkeit wird.

Wichtig bleibt jedoch eine entscheidende Einsicht: Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun. Wer das einmal begriffen hat, dem kann „Nazi“ nicht passieren.

Club der Hochstapler

Spaß zum Frühstück: FAZ.net bietet uns das Morgenvergnügen einer weikteren Hochstapelei. Dieses Mal taucht eine SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Lügenpfuhl Bundestag in die Pensionspfründe ab.

Wir größtem Hohn und unklammheimlicher Schadenfreude erinnern wir uns an durchgeknallte Pfeifen wie einen ehemaligen Verteidigungsminister, der sich einen Doktorgrad erlogen hat, eine Ministerin, die auch als plappernder Stützstrumpf bekannt war, die an ähnlicher progredierender Eitelkeit litt, eine EU-Abgeordnete und so manch andere Figur im Lügnercorso der Politik. Niedlich, wie sie sich dann winden, die verkrachten Partei-Existenzen, die die Parlamente zuschleimen: „In dem Schreiben der Anwälte heißt es: ‚In der Rückschau vermag Frau Hinz nicht zu erkennen, welche Gründe sie seinerzeit veranlasst haben, mit der falschen Angabe über ihren Schulabschluss den Grundstein zu legen für weitere unzutreffende Behauptungen über ihre juristische Ausbildung und Tätigkeit.’“ 

So zitiert die FAZ das Eingeständnis einer Mixtur aus Verlogenheit und Unzurechnungsfähigkeit. Wer wundert sich jetzt noch über den repräsentantparlamentarischen Wahn, den Club der LügnerInnen? Wir warten auf den ersten Parteisoldaten, der jetzt „Einzelfall“ blökt. 

Brav, wie wir sind, warnen wir selbstverständlich vor einem Generalverdacht in Sachen Verlogenheit und Unzurechnungsfähigkeit der Parlamentarier. Aber was ist eigentlich mit der promovierten Physikerin Erika los?

Nachtrag: Sehr gefallen hat uns der Kommentar eines ZEIT-online-Lesers. „Aber hey, Frau Hinz muss nun wenigstens nicht fürchten dass ihre Studiumsarbeiten sich irgendwann als Plagiat herausstellen ;)“

Glückliches Polen

Screenshot aus der Lehrerzeitung: ZEIT-online berichtet aus Warschau. Dort hält die Regierung nicht allzuviel vom Welcome-Wahn.
Eine Zahl von 1625 Kommentaren darf man zu Recht als stolz bezeichnen. Da freut sich die Anzeigenabteilung ob der vielen Klicks, und die Media-BWLer müssen Etats zur ZEIT schaufeln. Das freut uns für die Hamburger. Andernfalls würde womöglich die Münchener Prantl-Prawda die Kröten für die Anzeigen zählen, die nun einmal hauptsächlich nach der Quantität der Klickzahlen verteilt werden.

Vergnüglich lesen sich auch die Kommentare, jedenfalls das Gros. Die Zusammensetzung der ZEIT-Leser und ihrer Hirnzellen entstammt nun einmal den spätsozialistischen Zeiten der Zweiten Republik. Die Lektüre der Kommentare – die dümmlichen redaktionellen ZEIT-Texte werten wir seit ewa vierzig Jahren als quantité négligeable – empfehlen wir jedoch nur widerstandsfähigen Mägen und Gemütern.